Influencer-Know-How Teil 6: Influencer als sinnvoller Baustein im Content Marketing. Worauf muss ich achten?

Healthcare-Influencer Marketing Serie

Content Marketing erfreut sich im Healthcare-Marketing immer größerer Beliebtheit. Warum? Weil man mit relevanten Inhalten und echten Geschichten Menschen erreicht, berührt, informiert und langfristig überzeugt. In keiner anderen Branche ist das so wichtig, wie im Gesundheitsbereich.

Heutzutage kann jeder ganz einfach Texte, Bilder, Videos oder Audiodateien ins Netz stellen. Durch den Überfluss an Content online, lebt Content Marketing von relevanten und hochwertigen Inhalten. Für Content-Kooperationen wird dabei gut und gerne auf Meinungsbildner*innen zurückgegriffen, denn Influencer*innen sorgen neben Autorität und Reichweiten auch für professionellen Content optimal geeignet für den jeweiligen Kanal. Influencer*innen sind somit ein relevanter Baustein im Content Marketing für Content-Erstellung und -Distribution

Influencer Content verbindet Storytelling und Information. Wichtig ist neben der Auswahl relevanter Themen und Content-Formate der richtige Kontext. Dass die Botschaften bestenfalls unterhaltsam, falls notwendig emotional, in jedem Fall aber konsumierbar an die Zielgruppe in deren Alltag vermittelt werden. Durch authentische persönliche Geschichten, die Produkte und Unternehmen nahbar integrieren, schaffen Influencer-Inhalte eine persönliche Bindung und langfristiges Vertrauen, welches in Bezug auf Gesundheit besonders relevant ist.

Die Aufgabe von Influencern*innen im Content-Marketing

Was gibt es im Content Marketing mit Influencern*innen zu beachten?

  1. Auswahl passender Themen
    Das Wichtigste bei der Festlegung von Themen ist, der Zielgruppe einen Mehrwert zu bieten. Unternehmen sollten hier unbedingt empfänger- und nicht absenderorientiert kommunizieren. Je nach Informationsstand der Zielgruppe – also wo in der Customer Journey angesetzt wird – sollte entschieden werden, ob Content „about the product“ or „around the product“ erstellt werden soll.
  2. Zusammenarbeit mit den richtigen Influencern
    Influencer*innen sollten nicht nach hoher Reichweite, sondern aufgrund des richtigen Fits zum Unternehmen oder Produkt ausgewählt werden. Wenn der Content authentisch ist, können Influencer*innen etwas von der Bindung mit ihren Followern*innen an die Unternehmen aus Kooperationen übertragen. Denn eine Meinung von außen schafft mehr Vertrauen als Inhalt mit Unternehmen als Absender. Außerdem kennen Influencer*innen die Zielgruppe sehr genau und können dabei unterstützen, wann und wie und mit welcher Botschaft man sie am effektivsten erreicht.
  3. Den Experten vertrauen
    Die Hoheit über den Content sollte dabei bei den Influencern*innen liegen. Sie sind die Profis für hochwertigen Content und kreatives Storytelling, das Zielgruppen auch nachhaltig erreicht. Die Einzigartigkeit des jeweiligen Influencer-Contents trägt dazu bei, dass sich Inhalte von der Online-Masse abheben.
  4. Tracking & Monitoring
    Ein wichtiger Punkt, der viel zu häufig vernachlässigt wird, ist die Messbarkeit der Marketing-Aktivitäten. Influencer-Content wirkt sehr nachhaltig und langfristig, was auch nach Abschluss einer Kooperation noch zu Nachwirkungen wie Aufrufen und Interaktion führen kann. Content muss kein statisches Konstrukt sein, er kann aktiv mit der Zielgruppe interagieren und mitwachsen. Die Kanäle der Influencer*innen bieten hier oft wertvolle Insights in die Performance- und Interaktionsraten, die anders deutlich schwerer nachzuvollziehen sind.

Ziele von Content Marketing

Content Marketing ohne Influencer ist möglich, aber sinnlos?

Ganz so weit wollen wir in unserer Aussage nicht gehen, denn es gibt eine Vielzahl relevanter Disziplinen im Content Marketing. Aber Influencer*innen sind ganz ohne Frage ein wertvolles Instrument. Als Content Creatoren generieren sie authentische Experteninhalte für Unternehmen perfekt abgestimmt auf die Bedürfnisse, Interessen und Informationsprozesse der Zielgruppe. Sie tragen zur Wertevermittlung bei und etablieren persönliche Verbindungen, was sowohl die Kunden- als auch Markenbindung stärkt. Zudem schaffen sie Reichweiten für Unternehmen und Awareness für Marken und Produkte als Touchpoint für neue Zielgruppen – auch rund um Gesundheitsfragen.

Erschienen in Pharma Relations

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